Für Mensch und Natur

Liebe Mitglieder und Freunde,

 

willkommen auf der Homepage des NABU Schwetzingen und Umgebung. Jeder Verein lebt von der aktiven Mitarbeit seiner Mitglieder. Naturschutz ist ein Dienst an der Natur und damit auch an der Allgemeinheit. Leider ist unser Reservoir an Mithelfern noch deutlich ausbaubar. Schließlich ist der Vorstand keine One-Man/Woman-Show. Die Manpower vor Ort ist aber das, was uns stark und schlagkräftig macht. Wir brauchen auch Sie oder Dich. Je mehr Schultern uns dabei helfen, desto mehr können wir stemmen und auch erreichen. Vieles können wir einfach deshalb nicht in Angriff nehmen, weil uns leider die Leute fehlen, die bereit sind etwas "fer umme" zu machen oder nützlichen Sachverstand einbringen können und wollen. Jeder ist zu unseren monatlichen NABU-Treffs willkommen. Hier wird nicht nur debatiert, sondern auch angepackt.

Wer in die Verteilerliste für Veranstaltungen aufgenommen werden will, soll sich bitte an den Vorstand wenden.


Hirschacker und NABU

In der Tagespresse kursieren zur Zeit Unwahrheiten, die ich als Vorsitzender einmal kommentieren möchte. Zum einen werden leider die inneren Strukturen des NABU völlig ausgeblendet und der NABU Schwetzingen mit dem NABU Landesverband oder der Eigentümerin des Hirschackers der Stiftung Nationales Naturerbe gleichgesetzt. Die lokale Gruppe des NABU Schwetzingen und Umgebung besteht nur aus ehrenamtlichen Mitgliedern, die ausschließlich in ihrer Freizeit im Naturschutz arbeiten. Mit der momentanen Planung der Arbeiten im Hirschacker oder angrenzenden Wäldern sind wir daher schon aus Kapazitätsgründen nur als Beobachter befasst. Die in Leserbriefen oft gestellten Vorwürfe, dass "der NABU" den Wald vernichtet sind, schlicht unwahr. Zwar ist es richtig, dass die Stiftung Eigentümer der Flächen im Hischacker ist, auf denen die Maßnahmen laufen, jedoch unterliegen die rechtliche Planung und Entscheidung über die Durchführung beim amtlichen Naturschutz, der im Regierungspäsidium Karlsruhe angesiedelt ist. Das gilt im übrigen für alle Maßnahmen in Naturschutzgebieten und auch für die dort geltendenden Vorschriften, wie das Verbot Hunde im Naturschutzgebiet frei laufen zu lassen. Leider wollen dies manch unbelehrbare Zeitgenossen in ihren Leserbriefen und beim Antreffen im Gebiet nicht einsehen und beleidigen die dort ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter auf das heftigste und haben dann sogar noch die Stirn in Leserbriefen unsere Kollegen der Unhöflichkeit zu beschuldigen. Das macht mich doch schon sehr betroffen, dass es solche Zeitgenossen gibt. Ich glaube, dass sich niemand, der in seiner Freizeit für Naturschutz einsetzt und die Offentlichkeit informieren möchte, derart verunglimpfen und gar beschimpfen lassen muss. Das haben die Kollegen echt nicht verdient.