Der so genannte Lebensturm trägt seinen Namen, weil er vielen kleinen Tieren wie z.B.Zauneidechsen, Ringelnatter, Insekten und Kleinsäugern einen Lebensraum bietet. Die umgebende Wiesenfläche wird zwei mal jährlich gemäht und das Mahdgut abgefahren.
Ziel: Es soll eine möglichst magere und artenreiche Fläche entstehen, die insbesondere viele Insekten anzieht.
Was ist zu tun? Nach dem Mähen mit der Motorsense muss das Mahdgut abgeräumt werden. Hierfür können wir immer helfende Hände brauchen. Auch Kinder können hier gut mitmachen.
Zeitaufwand: Zwei bis drei Stunden.
Termin: Wird über den Aktivenverteiler bekannt gegeben.
Ansprechpartner: Frank Nürnberg [email protected]
Dieses Gartengrundstück wird seit Jahren von der NABU Gruppe gepflegt.2025 haben wir in einer groß angelegten Aktion mit vielen großartigen Helfern den gesamten Oberboden abgetragen und so ein sehr mageres Biotop geschaffen. Im Herbst 2025 dann Pflanzen eingesät, die nur auf solch sehr nährstoffarmen Flächen wachsen.
Ziel: Entwicklung eines Sandbiotops mit seltensten Tieren und Pflanzen. Trittsteinbiotop für diese Lebewesen, die auch auf den Dünenflächen der umgebenden Naturschutzgebiete vorkommen.
Was ist zu tun? Nicht erwünschte Pflanzen müssen gejätet werden, damit sich die seltenen Pflanzen etablieren können.
Zeitaufwand: Ca. 2 -3 Stunden pro Termin.
Ausstattung/Unterstützung: Normales Gartenkleinwerkzeug. Wurzelstecher, Eimer, Gartenhandschuhe bitte mitbringen. Wenn nicht vorhanden kann es auch gestellt werden. Anleitung ist immer vorhanden, da es sich um eine Gruppenaktion handelt bei der stets erfahrene Aktive dabei sind.
Termin: Wird über den Aktivenverteiler bekannt gegeben.
Ansprechpartnerin: [email protected]
Eine Benjes- Hecke entsteht durch Aufschichten eines Walls aus Gehölzschnitt. Es werden lediglich wenige Gehölze gepflanzt. Der Wall bildet sofort einen Lebensraum für Tiere und die fehlenden weiteren Heckenpflanzen werden durch den Wind und den Kot der dort lebenden Vögel eingebracht. Das Schnittgut was bei der Pflege entsteht, wird wieder in die Hecke gelegt um eine dichte Vogelschutzhecke entstehen zu lassen. Auch dieses Biotop wird seit vielen Jahren von der NABU Gruppe gepflegt.
Ziel: Erhaltung dieses wertvollen Heckenbiotops. Wir schneiden das Gehölz zurück, damit Spaziergänger und Radfahrer unbeschadet dort durchkommen und auf der anderen Seite der Landwirt seinen Spargelacker bearbeiten kann.
Was ist zu tun? Wir schneiden zu starken Aufwuchs zurück und sammeln auch Müll auf.
Zeitaufwand: Ca. 2 -3 Stunden pro Termin.
Ausstattung/ Unterstützung: Werkzeug und Maschinen sind vorhanden und werden zur Verfügung gestellt. Lediglich Arbeitskleidung und Gartenhandschuhe sind sinnvoll. Anleitung ist immer vorhanden, da es sich um eine Gruppenaktion handelt bei der stets erfahrene Aktive dabei sind.
Termin: Wird über den Aktivenverteiler bekannt gegeben. Unsere Arbeiten finden nur im Zeitraum Oktober bis Februar statt, weil in der geschützten Vegetationszeit dort Vögel brüten.
Ansprechpartner: Frank Nürnberg [email protected]
Veröffentlichung der Einladungen zu unseren Exkursionen in der örtlichen Presse. Eventuell zusätzlich Erstellen von kleinen Berichten mit Fotos.
Ziel: Unsere Aktivitäten bekannt machen und dafür werben.
Was ist zu tun? Rechtzeitig vor den jeweiligen Exkursionen eine kurze Pressemitteilung herausgeben. Bei Interesse und Spaß an der Sache freuen wir uns natürlich sehr, wenn sie zusätzlich eigene Berichte über unsere Aktivitäten verfassen.
Zeitaufwand: Je nach eigenem Ermessen von 1 – 3 h pro Aktion
Ausstattung/ Unterstützung: Internetzugang wird benötigt. Texte und Termine werden zur Verfügung gestellt. Einweisung ist gewährleistet.
Ansprechpartner: Frank Nürnberg [email protected]
Ziel: Rettung von jährlich bis zu 2000 Erdkröten vor dem Tod durch Überfahren auf ihrer Wanderung von den Überwinterungsgebieten zum Laichgewässer im Schwetzinger Schlossgarten.
Was ist zu tun? Ausrollen des Amphibienzauns, Einschlagen der Befestigungen, Eingraben von Eimern, Einschlagen der Niederhalter damit die Folie fest am Boden aufliegt, Aufbringen von Erde zur Fixierung der Folie am Boden, Einbringen von Moos und Stöcken in die Eimer. Beim Abbau alles wieder zurückbauen.
Zeitaufwand: Ca. 2 -3 Stunden pro Termin. Nach Wahl. Wir arbeiten mit vielen Personen in mehreren Schichten.
Ausstattung/Unterstützung: Werkzeug ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Lediglich Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe sind sinnvoll. Anleitung ist immer vorhanden, da es sich um eine Gruppenaktion handelt bei der stets erfahrene Aktive dabei sind
Zeitraum: Aufbau Ende Januar, Abbau Anfang April
Termin: Wird über den Aktivenverteiler und die Whats App Gruppe bekannt gegeben.
Ansprechpartner: Frank Nürnberg [email protected]
Ziel: Rettung von jährlich über 2000 Erdkröten vor dem Tod durch Überfahren auf ihrer Wanderung von den Überwinterungsgebieten zum Laichgewässer im Schwetzinger Schlossgarten.
Was ist zu tun? Die Kröten wandern nach Sonnenuntergang bevorzugt in der ersten Nachthälfte. Sie fallen in die Eimer die zu diesem Zweck hinter dem Amphibienzaun eingegraben sind und müssen eingesammelt und zum Schlossgartenzaun getragen werden.
Zeitaufwand: Sehr variabel. Jeweils abends oder morgens ein bis zwei Stunden. Bei plötzlichen Massenwanderungen auch länger, hier ist es aber möglich sich abzulösen. Eine große Helfergruppe ist auf Whats App vernetzt und stimmt sich variabel ab, wer Zeit hat.
Zeitraum: Anfang Februar bis Ende März eines jeden Jahres. Wetterabhängig und sehr unberechenbar. Daher werden auch viele Kontrollgänge benötigt. Höchster Bedarf ist bei Regen gegeben.
Ausstattung/Unterstützung: Jede Person kann sofort mitmachen. Ein Eimer, Gartenhandschuhe und Taschen oder Stirnlampe, wasserfestes Schuhwerk, reichen als Ausrüstung. Wir stellen auch Eimer, Handschuhe, Stirnlampen und Rettungswesten zur besseren Sichtbarkeit bei der nächtlichen Aktion. Es gibt immer die Möglichkeit mit Anderen zusammen zu gehen, die sich auskennen.Gerne können sich hier auch Eltern mit ihren Kindern beteiligen.
Ansprechpartner: Aufnahme in die Whats App Gruppe unter Mail: [email protected]
Ziel: Rettung von jährlich über 2000 Erdkröten vor dem Tod durch Überfahren auf ihrer Wanderung von den Überwinterungsgebieten zum Laichgewässer im Schwetzinger Schlossgarten.
Zeitaufwand: Zwei mal 2 bis 4 h, ein paar Emails und Telefonate
Zeitraum: Januar (Aufbau) und April (Abbau)
Ausstattung/Unterstützung: Handy und Internet. Unterstützung ist gegeben
Ansprechpartner: Frank Nürnberg [email protected]
Das Naturschutzgebiet Hirschacker in Schwetzingen besteht aus Binnendünen. Die Böden aus reinem Sand haben eine Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren hervorgebracht die an diesen extrem heißen und trockenen Lebensraum angepasst sind. Eine Artenvielfalt die um ein Vielfaches höher ist wie in den angrenzenden Waldbiotopen hat sich entwickelt. Sie alle können nur überleben, wenn das Gebiet durch Pflege und Beweidung offengehalten wird.
Ziel: Erhaltung von Sandbiotopen mit den auf ihnen lebenden sehr seltenen Pflanzen und Tieren
Was ist zu tun?In der Vegetationspause werden unerwünschter Aufwuchs von Pflanzen (invasive Neophyten) und eingeschleppter Müll entfernt. Ebenso wird im Weideareal Totholz entfernt. Wenn Bäume über die Wege gefallen sind werden auch diese beiseite geräumt.
Zeitaufwand: Ca.2 Stunden pro Arbeitseinsatz.
Ausstattung/Unterstützung: Jede Person kann sofort mitmachen. Werkzeug ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Lediglich Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe sind sinnvoll. Anleitung ist immer vorhanden, da es sich um eine Gruppenaktion handelt bei der stets erfahrene Aktive dabei sind.
Ansprechpartner: Frank Nürnberg [email protected]
Im Schwetzinger Schlossgarten hängt eine dreistellige Zahl von Nistkästen, die von uns betreut werden.
Ziel: Nistkästen ersetzen Baumhöhlen in alten Bäumen. Sie ermöglichen höhlenbrütenden Vögeln und Fledermäusen sich trotz fehlender Baumhöhlen zu vermehren.
Was ist zu tun? : Die Nistkästen müssen gereinigt werden, damit sie auf Dauer ihren Zweck erfüllen können, also alte Nester entfernt werden. Wir arbeiten in kleinen Gruppen bei denen jeweils mindestens eine Person sich trauen sollte auf eine Leiter zu steigen.
Zeitaufwand: Ca. 2 Stunden pro Termin.
Zeitraum: Januar eines jeden Jahres.
Ausstattung/Unterstützung: Jede Person kann sofort mitmachen. Werkzeug ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Lediglich Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe sind sinnvoll. Anleitung ist immer vorhanden, da es sich um eine Gruppenaktion handelt bei der stets erfahrene Aktive dabei sind.
Ansprechpartner: j.hauschild @nabu-schwetzingen.de