
Seit der Hauptversammlung im Mai 2022 haben wir wieder einen dreiköpfigen Vorstand bestehend aus:
1) Cindy Baumann zu erreichen unter [email protected]. Sie ist auch Hauptansprechpartner für die Gemeinden bei Stellungnahmen.
2) Jürgen Hauschild (Kassenwart) zu erreichen unter [email protected]
3) Frank Nürnberg über [email protected] erreichbar.
Das Bild zeigt Jürgen Hauschild (rechts), Cindy Baumann (Mitte) und Frank Nürnberg (links).
NABU Schwetzingen und Umgebung. Gegründet 1995.
Allgemeine Emailadresse der Ortsgruppe: [email protected]

Der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Baden-Württemberg unterstützt mit einer großzügigen Spende in Höhe von 2250 € ein lang gehegtes Projekt des NABU Schwetzingen. Hintergrund sind zwei Gartenflächen in der Oftersheimer Kleingartenanlage „Im Sand auf den Kohlwald“ des Gartenbauvereins Oftersheim e.V. (GBVO), die der NABU seit 25 Jahren pflegt. Bis zuletzt bedeutete diese Pflege, ähnlich dem Mythos des Sisyphos, jährlich wiederkehrend die gleiche Arbeit mit, wenn überhaupt, spärlichem Erfolg zu verrichten. Die Formel „Mager = Vielfalt“ erscheint auf den ersten Blick widersprüchlich - doch wer die zahlreichen Sandmagerflächen unserer wertvollen Binnendünenlandschaft gerade um Oftersheim herum erkundet, findet eine sehr artenreiche Pflanzen- und Tierwelt. Deshalb danken die Naturschützer auch dem Gartenbauverein Oftersheim e.V., dass wir diese Flächen durch Abmagern aufwerten dürfen und so einen Beitrag zu Steigerung der Artenvielfalt leisten können. Die finanzielle Unterstützung durch die Sparda-Bank ist die initiale Grundlage für die Container-Stellung und die Miete eines Grassodenschneiders. Der NABU-Schwetzingen wird an mehreren Samstagen mit Schweiß und Muskeln seiner Helfer und Helferinnen das Grundstück von Altholz und Grassoden befreien. In den Folgejahren wird dennoch Pflege durch den NABU notwendig bleiben, da gerade Neophyten wie zum Beispiel schmalblättriges Greiskraut oder die Kermesbeere quasi „in den Startlöchern lauern“
Welche floristischen und faunistischen Raritäten sich nach ein paar Jahren einstellen werden, hängt wesentlich von der Bodenzusammensetzung ab. Der Biologe Peter Rösch vom NABU kann sich gut vorstellen, dass sich wieder Pflanzen einfinden wie es sie noch vor Jahrzehnten häufiger auf den Oftersheimer Wiesen gab. Die NABU-Mitglieder haben schon mal ein paar Bilder der erhofften Raritäten mitgebracht und zeigen diese auf dem Foto. Die Sandsilberscharte, der Sonnenröschen-Bläuling oder die Sandbiene wären ein schöner Erfolg.
Unsere Gruppe hat sich aufgrund neuer Vorgaben des NABU Bundes- und Landesverbandes eine neue Satzung gegeben. Über sie wurde bei der letzten Hauptversammlung abgestimmt und die neue Version angenommen. Der Abschnitt zur Einladung zur Hauptversammlung wurde im Oktober 2024 nochmals angepasst, so dass jetzt nur noch postalisch eingeladen wird, da nur ein Teil der Mitglieder dem NABU eine Emailadresse mitgeteilt hat und eine gemischte Einladung per Email und Post einen deutlich erhöhten Mehraufwand zur Folge hätte. Zur Info ist sie hier zum Download.
Der NABU setzt sich auf vielfältige Weise für die Natur ein. Zu unserer Arbeit gehören praktische Maßnahmen wie Landschaftspflege genauso dazu wie zu Vorträgen einladen oder gemeinsam auf Exkursionen die Natur kennen lernen.
Der Zuständigkeitsbereich des NABU Schwetzingen & Umgebung innerhalb der Vereinsstruktur ist Schwetzingen, Oftersheim, Ketsch, Plankstadt und Brühl.
