Wir sind die NABUKi-Gruppe und treffen uns einmal im Monat, meistens samstags vormittags. Unser Treffpunkt ist die Jagdhütte im Hirschacker Wald, wo wir einen tollen Platz für unsere Projekte gefunden haben.
Die Kinder sind im Alter von etwa 6 bis 10 Jahren, einige jüngere Geschwister sind zusammen mit ihren Eltern auch dabei.
Unsere Treffen starten mit einem Erzählkreis. Dabei hat jede*r die Möglichkeit, die Erlebnisse der letzten Zeit zu erzählen, zu zeigen was im Rucksack mitgebracht wurde oder Ideen für neue Projekte zu teilen. Meistens haben die Kinder sehr viele Ideen, womit sie sich gerne beschäftigen würden. Einiges an Material haben wir immer dabei, sodass vom Malen und Werkeln bis zum Entdecken und Erforschen von Tieren und Pflanzen alles möglich ist. Was gemacht wird, entscheiden die Kinder und manchmal auch die Tiere und Pflanzen, die sich uns zeigen.
Wir haben schon viele Tierspuren entdeckt, mit Gips ausgegossen und versucht herauszufinden, von welchem Tier sie stammen. Dabei haben die Kinder festgestellt, dass auch Menschen Spuren hinterlassen. Zum Beispiel mit dem Traktor, der plötzlich vorbeikam und alle unsere sorgfältig gegossenen Spuren überfahren hat…Zum Glück hatten wir genug Gips dabei, sodass trotzdem jedes Kind einen Abdruck mitnehmen konnte

An unserer Laubhütte wird immer wieder gewerkelt, vor allem, weil man dabei auch tolle Dinge entdecken und erforschen kann. Was ist das, was aussieht wie das Skelett von einem Blatt? Ist das wirklich eine Eidechse, die da bei einem Kind auf die Hand gelaufen ist? Wer macht die schönen Muster ins Holz? So viele Fragen, die alle auf eine Antwort warten.
Bei unserem Juli-Treffen haben sich die Kinder entschieden, neue Hütten zu bauen. Entstanden ist dabei eine Laubhütte mit Rindendach und der Anfang einer richtigen Blockhütte. Die muss natürlich noch weitergebaut werden.

Interesse? Bitte mit Robin und Ludney Gregotsch Kontakt aufnehmen.
Bei Interesse weitere Informationen hier.
Was wir machen:
Meistens sind wir im Wald unterwegs, im Moment bauen wir an unserer Laubhütte. Ansonsten machen wir zusammen Spiele, beobachten Tiere und ihre Spuren und lernen neue Pflanzen und Bäume kennen. Manchmal sitzen wir auch nur vor unserer Hütte, malen oder schnitzen. Je nach-dem, worauf die Kinder Lust haben.
Wer wir sind:
Wir sind die „Waldtiere“, ca. 12 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren und treffen uns einmal im Monat an unserer Waldhütte im Dossenwald. Betreut werden wir von 2-3 Erwachsenen, die als Erzieher:innen bzw. Wildnis-päda-gogen arbeiten.
Die NABUKids treffen sich einmal im Monat, immer samstags vormittags. Das fünfte Treffen fand Ende Februar in der Jagdhütte im Hirschacker Wald statt.
Beim ersten Treffen im Oktober hat sich die Gruppe den Namen „Waldtiere“ gegeben und die Oftersheimer Gartenanlage „Im Sand auf den Kohlwald“ erkundet.
Die Kinder mögen die Rituale, anzukommen im Erzählkreis und Zeit zu haben für Spiele und Erkundungen und kleine Inputs zu verschiedenen Themen (Wildbienen und Wintervögel) zu bekommen. Ihre Eindrücke schreiben sie in ihr Waldtiere-Tagebuch.
Im Januar fand sogar ein virtuelles Treffen statt. Zur Teilnahme an der Stunde der Wintervögel. Beim Probelauf mit Google meets klappte leider vieles mehr als später beim virtuellen Treffen. Hier gibt es noch einiges technisch vorzubereiten. Allerdings macht es auch viel mehr Spaß, sich vor Ort zu treffen.
Ende Februar brachten die Kinder ihre selbstgemalten Bilder mit. Im Beobachtungszeitraum konnten nur wenige Vögel am Futterhäuschen beobachtet werden. Vielleicht waren sie durch das Silvesterfeuerwerk vergrämt. Später kamen dann mehr.
Die Kinder haben darum einfach die Wintervögel von den Zählhilfen der „Stunde der Wintervögel“ abgemalt.
Und auch beim Treffen im Februar hatten sie noch Spaß, heimische Vögel zu malen und wiederzuerkennen:
Beim letzten Treffen gab es einige Informationen zu den Wildbienen und Materialien für Bienenhotels wurden gesammelt und dieselben von den Kindern einladend gestaltet. Vor allen galt es einen Regenschutz anzubringen, denn nur die Röhrchen von zwei Hotels waren aus Bambus bzw. Schilfhalmen, die meisten waren aus Pappe und darum war der Regenschutz besonders wichtig.
Auch ein Wespennest haben wir gefunden.
Die Kinder haben den Unterschied zwischen Honig- und Wildbiene schnell verstanden:
Die Honigbiene lebt in einem Volk im Bienenstock und die Wildbienen sind Solitärbienen. Sie leben i.d.R. einzeln und gestalten für ihren Nachwuchs fantasievolle Nester: Sei es als Töpfchen, so wie die Mörtelbiene sie baut oder als Blattröhre so wie die Blattschneiderbiene ihr Nest gestaltet oder in Halmen, wo die gehörnte Mauerbiene ihre Eier versteckt.
Es gibt sehr viele Arten von Wildbienen und wir wissen nicht, welche Wildbienen die Hotels besuchen werden.
Darum konnten sich die Kinder Fotos verschiedener Wildbienen anschauen und sich durch nachmessen einen Eindruck von ihrer Größe verschaffen.
Und auch wir hatten Glück, dass wir in der Jagdhütte basteln konnten. Denn das Wetter war zwar wirklich schön bei diesem Treffen, aber teilweise mussten wir mit Wind kämpfen und mit Regen rechnen.
So ging ein fröhliches Treffen im Hirschacker zu Ende und die Kinder freuen sich schon auf das nächste Treffen im März.
Schon Anfang Oktober hat der NABU in Kooperation mit zwei angehenden Wildnispädagogen in der Gartenanlage „Im Sand auf dem Kohlwald“ eine Kindergruppe gegründet. Die Kinder haben der Gruppe den Namen „Waldtiere“ gegeben. Das Rätsel (SZ berichtete am 19.09.2023 darüber) wurde gelöst. Das „Ding“ im Schloss der Gartenanlage war die Eiablage einer Gottesanbeterin – mit Fachnamen Oothek.
Auch das 2. Treffen findet in den Gärten statt. Bei den Treffen orientieren wir uns an den Wünschen der Kinder. Am 28.10.2023 ist vorgesehen, den Wald zu besuchen und Materialien zu sammeln, den Lebensturm zu verschönern. Weil die Gruppe recht groß ist, werden wir in beiden Gärten wirken. Zum einen ist Material vorhanden, passende Blühpflanzen auf der Sand- und Magerrasenfläche auszubringen, die den Insekten Nahrung bieten und gleichzeitig mit dem kargen und trockenen Boden zurechtkommen. Zum anderen ist Werkzeug da, die Bienenhotels zu reparieren und auch neue Bienenhotels zu bauen.
Aus diesem Topf der Möglichkeiten können die Kinder wählen. Und viel Zeit zum Bewegen und zum Spielen wird bleiben und auch viele Gelegenheiten, die Natur zu erforschen. Und weil all diese Aktivitäten Hunger machen, gibt es zur Stärkung eine Kürbissuppe und Brötchen.
Wir freuen uns, über den Besuch des NABU-Vorstands und auch vom Vorstand der Gartenanlage. Vielen Dank für ihre Unterstützung bei der Gründung der Kindergruppe.
Wer Interesse an der NABU Kindergruppe hat oder Wünsche und Anregungen einbringen möchte, kann sich melden bei: [email protected].